Alpinist überlebte in Tirol 300-Meter-Absturz

5. März 2017, 12:58
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Deutscher stürzte über felsdurchsetztes Gelände

Söll – Ein 48-jähriger Deutscher ist am Samstag bei einer Alpintour im Kaisergebirge rund 300 Meter über felsdurchsetztes Gelände abgestürzt. Laut Polizei verlor der Mann das Gleichgewicht, als er von einem durch eine kleine Lawine ausgelösten Schneebrocken getroffen wurde. Er wurde mit einer großen Platzwunde am Kopf per Notarzthubschrauber in das Krankenhaus nach Kufstein geflogen.

Der 48-Jährige war gemeinsam mit zwei weiteren Alpinisten, einem Mann und einer Frau, zu einer Tour auf den Gipfel des Scheffauers aufgebrochen. In rund 1.700 Metern Höhe musste die Dreiergruppe in eine Steilrinne einsteigen. Dabei löste sich oberhalb des Trios eine kleine Lawine.

Mann rief Begleiter an

Durch den Aufprall des Schneebrockens verlor der 48-Jährige das Gleichgewicht und stürzte ab. Der Verunglückte blieb außerhalb der Sichtweite seiner Begleiter liegen, rief diese aber von seinem Mobiltelefon an. Die beiden wurden ebenfalls mit einem Rettungshubschrauber geborgen. (APA, 5.3.2017)

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