Bitcoin erreicht neues Rekordhoch knapp unter 1.300 US-Dollar

3. März 2017, 20:34
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Am Donnerstag war ein Bitcoin erstmals mehr als eine Feinunze Gold wert

Die Digitalwährung Bitcoin hat ihren jüngsten Höhenflug fortgesetzt und ein neues Rekordhoch erreicht. In der Spitze stieg der Bitcoinpreis nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitagmittag bis auf 1298 US-Dollar. Am späten Nachmittag wurde er mit 1.272 Dollar (1.209,82 Euro) notiert. Am Donnerstag war ein Bitcoin erstmals mehr als eine Feinunze Gold wert.

Hauptgrund für den jüngsten Preisauftrieb sind laut Experten Spekulationen auf die Genehmigung des ersten Bitcoin-ETF durch die US-Börsenaufsicht. Demnach könnte die Entscheidung für die Genehmigung des Fonds am 11. März fallen. Dies dürfte den Handel mit Bitcoins grundlegend verändern, weil es mehr Anlegern Zugang zur digitalen Währung verschaffen würde.

Kapitalverkehrskontrollen verschärft

Zudem haben Länder wie China, Indien und Venezuela ihre Kapitalverkehrskontrollen verschärft. Anleger können derartige Kontrollen umgehen, indem sie auf die staatlich nicht kontrollierte Digitalwährung ausweichen.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die im Internet entstanden ist. Sie ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt. Bitcoin sind aber kein gesetzliches Zahlungsmittel. Das bedeutet, dass es Firmen oder Organisationen freigestellt ist, ob sie die Währung akzeptieren oder nicht. (APA, 3.3. 2017)

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