Windows-10-Updates: Zwangsneustart ist künftig verschiebbar

3. März 2017, 11:15
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Microsoft wird mit dem Creators Update die Zügel etwas lockern – Updates aber weiter nicht verhinderbar

Microsofts Betriebssystem Windows 10 soll bei der Installation von Updates künftig gnädiger zu seinen Nutzern sein. Statt kurzfristig einen Neustart zu vollziehen, soll nun auch ein Feature ähnlich der "Snooze"-Funktion von Weckern geboten werden.

Drei Tage Verschiebung möglich

Wenn Windows 10 kurz vor einem geplanten Neustart zur Installation von Aktualisierungen steht, können User diesen nach der Installation des kommenden Creators Update um bis zu drei Tage hinauszögern, berichtet Heise.

Eine längere Spanne gibt es nun auch für den Zeitraum, in welcher der Rechner ungenutzt verweilen kann, ohne dass ein Update-Neustart erfolgt. Sie beträgt künftig maximal 18 statt 12 Stunden und stellt eine Alternative zur "Snooze"-Funktion dar.

Update-Block für Windows 10 oder höher

Wer Windows 10 Pro oder höher verwendet, kann zudem die Installation vieler Windows-Updates in Zukunft auch blockieren. Allerdings nicht permanent, sondern höchstens um 35 Tage. Unklar ist, für welche Aktualisierungen dies gilt. Eine neue Option in der aktuellen Vorschauversion von Windows 10 ermöglicht außerdem den Rechner-Neustart ohne Update-Installation, selbst wenn neue Aktualisierungen bereits herunter geladen wurden. (red, 03.03.2017)

  • Microsoft lockert die Zügel bei der Update-Verteilung.
    foto: ap

    Microsoft lockert die Zügel bei der Update-Verteilung.

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