Moto G5 im Hands-on: Beachtenswerte Einsteigerklasse

    6. März 2017, 10:11
    41 Postings

    Das neue G5 und das größere G5 Plus fallen durch hochwertiges Design und niedrige Preise auf

    Während LG und Sony auf dem Mobile World Congress bei ihren Smartphones die Muskeln spielen lassen, hat Lenovo-Tochter Motorola mit dem Moto G5 und dem G5 Plus zwei Modelle vorgestellt, die sich an Nutzer mit schmaler Geldtasche richten. Dennoch versucht der Hersteller beim Design mit den Flaggschiffen der Konkurrenz mitzuhalten und schnürt so ein attraktives Angebot.

    Gehäuse mit auswechselbarem Akku

    Beide Modelle stecken in einem leichten, schlanken Metallgehäuse. Die Verarbeitung wirkt gut und relativ robust. Beachtenswert ist, dass sich beim G5 der Akku auswechseln lässt. Eine Eigenschaft, die nur mehr bei wenigen Smartphones zu finden ist. Aufgrund der verschiedenen Display-Größen – 5 Zoll beim G5 und 5,2 Zoll beim Plus – fallen die Abmessungen unterschiedlich aus. Wirklich gravierend ist der Unterschied nicht, wie das Hands-on zeigt. Beide Displays verfügen über Full-HD-Auflösung und machen einen guten Eindruck.

    standard/riegler
    Das Größenunterschied zwischen G5 und G5 Plus ist nicht sehr gravierend.
    standard/riegler
    Die Verarbeitung beider Modelle wirkt solide.
    standard/riegler
    Bei beiden Motos hat sich Motorola für ein Gehäuse aus Aluminium entschieden.

    Was die beiden Modelle stärker voneinander trennt, sind ihre Innereien. Denn das G5 Plus ist nicht nur eine Spur größer, sondern bietet auch einen leistungsstärkeren Prozessor und eine bessere Kamera. Dem 1,4 GHz schnellen Octa-Core des Basismodells steht ein 2 GHz-Chip in der Plus-Variante gegenüber. Beim G5 kommt eine 13-Megapixel-Kamera zum Einsatz, beim G5 Plus nur ein 12-Megapixel-Sensor – allerdings mit Dual-Pixel-Autofokus. Die Selfiekamera beider Modelle nimmt Fotos mit 5 Megapixeln auf. Beide Geräte lassen sich zudem über einen Fingerabdrucksensor entsperren.

    Diese Ausstattung kann nicht mit den Highend-Smartphones anderer Hersteller mithalten – das soll sie auch nicht. Im Kurztest präsentieren sich beide Motos als durchwegs flott. Auch die Kamera reagiert recht zügig – Performanceunterschiede zu Flaggschiffen sind natürlich bemerkbar. Ein Plus: Lenovo setzt Android 7.0 ohne gröbere Veränderungen ein. Wo andere Hersteller einen Haufen Apps aus dem eigenen Haus und von Partnern draufklatschen, hält sich man sich hier mit einigen wenigen Programmen zurück.

    standard/riegler
    Android 7.0 kommt ohne gröbere Eingriffe seitens Motorola.

    Preis und Marktstart

    Bei Ausstattung, Verarbeitung und Preis erinnern die beiden G5-Modelle an Nokias neues Android-Lineup. Das G5 kommt im März um 199 Euro in den Handel, das G5 Plus um 279 Euro. Nokias Modelle rangieren zwischen 139 und 229 Euro. (Birgit Riegler, 6.2.2017)

    Hinweis im Sinn der redaktionellen Richtlinien: Die Reise zum Mobile World Congress erfolgte auf Einladung von Sony.

    Link

    Motorola

    Nachlese

    Nokia 3310 im Hands-on: Der seltsame Reiz des Retro-Handys

    Share if you care.