Rumänien schiebt zwei mutmaßliche deutsche IS-Anhänger ab

    2. März 2017, 15:01
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    Medizinstudenten in Cluj sollen "schnell Prozess der Selbstradikalisierung durchlaufen" haben

    Bukarest – Rumänien hat zwei deutsche Staatsbürger abgeschoben, die Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sein sollen. Das rumänische Generalinspektorat für Immigration teilte am Donnerstag mit, das Ehepaar sei "aus dem Territorium des Landes entfernt" worden, nachdem es von einem Gericht in Bukarest für zehn Jahre für unerwünscht erklärt worden war.

    Der 23-jährige Mann und seine 21 Jahre alte Ehefrau hätten sich als Medizinstudenten im siebenbürgischen Cluj (Klausenburg/Kolozsvar) aufgehalten, dort "schnell einen Prozess der Selbstradikalisierung durchlaufen" und sich der IS-Ideologie zugewandt, erklärte der rumänische Inlandsgeheimdienst SRI. Beide hätten für den IS geworben und eine Reise nach Syrien geplant, um sich dort dem IS anzuchließen. Wohin das Paar abgeschoben wurde, teilten die rumänischen Behörden nicht mit. (APA, 2.3.2017)

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