Facebook: Künstliche Intelligenz soll Suizidgefährdete erkennen

    2. März 2017, 11:00
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    Neues Tool analysiert Muster in der Sprache und bietet Hilfestellung

    Facebook will mit einer neuen Initiative depressive und suizidgefährdete Nutzer identifizieren, um ihnen Hilfe anzubieten. Künstliche Intelligenz soll Beiträge und Kommentare scannen und dabei Muster erkennen, die vermehrt bei Usern mit akuten psychischen Leiden auftreten. Als Beispiel werden etwa Kommentare von Freunden genannt, die den Betroffenen fragen, ob alles in Ordnung sei. Vorerst wird die Initiative nur in den USA zum Einsatz kommen.

    Hilfestellung bieten

    Erkennt das Tool eine Suizidgefahr, wird das menschliche Facebook-Team benachrichtigt. Diese leisten dann Hilfestellung, indem sie etwa Notrufnummern vermitteln oder im Extremfall Behörden benachrichtigen. Auch bei Facebooks Livestreams soll es diese Möglichkeit geben. Experten loben laut BBC die Initiative, da Schnelligkeit ein wichtiger Faktor bei der Suizidprävention ist. (red, 2.3.2017)

    Link

    BBC

    Hilfseinrichtungen für Personen, die sich in einer Krise befinden oder Suizidgedanken haben:

    kriseninterventionszentrum.at

    Soforthilfe:

    Psychiatrische Soforthilfe (0–24 Uhr): 01/313 30

    Kriseninterventionszentrum (Mo–Fr 10–17 Uhr): 01/406 95 95

    Rat und Hilfe bei Suizidgefahr: 0810/97 71 55

    Sozialpsychiatrischer Notdienst: 01/310 87 79

    Telefonseelsorge (0–24 Uhr, kostenlos): 142

    Rat auf Draht (0–24 Uhr, für Kinder & Jugendliche): 147

    Sorgentelefon für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Mo–Sa 14–18 Uhr, kostenlos): 0800/20 14 40

    Männernotruf Steiermark: 0800 246 247

    • Facebook will suizidgefährdete Nutzer besser schützen
      foto: reuters/duvignau

      Facebook will suizidgefährdete Nutzer besser schützen

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