Twitter setzt Algorithmen gegen Hasskommentare und Fake News ein

1. März 2017, 18:06
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Software soll problematische Nachrichten nur eingeschränkt sichtbar machen

Im Kampf gegen Hasskommentare und Belästigungen setzt der Kurznachrichtendienst Twitter künftig auch auf Software statt nur auf Meldungen anderer Nutzer. Durch spezielle Algorithmen ermittelte Accounts könnten vorübergehend eingeschränkt werden, schrieb der zuständige Manager Ed Ho im Firmenblog.

Eingeschränkte Sichtbarkeit

So könnten Tweets der automatisch erkannten Nutzer für eine bestimmte Zeit nur für Follower sichtbar sein – und nicht mehr für die Allgemeinheit. Die Technik werde wohl manchmal Fehler machen, aber Twitter arbeite täglich an Verbesserungen, erklärte Ho.

Der Kurznachrichtendienst steht wie sein größerer Rivale Facebook unter Druck, mehr gegen Volksverhetzung, Schikanierungen und gefälschte Nachrichten (Fake News) zu tun. Netzaktivisten warnen aber vor Zensur. Twitter hat sich bislang auf Meldungen von Nutzern verlassen, um gegen einen Missbrauch des Dienstes vorzugehen. Entsprechende Accounts wurden gesperrt oder gelöscht. (Reuters, 01.03.2017)

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  • Software soll künftig neben Usermeldungen bei der Eindämmung von Hass und Falschmeldungen helfen.
    foto: reuters

    Software soll künftig neben Usermeldungen bei der Eindämmung von Hass und Falschmeldungen helfen.

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