Österreichs Song-Contest-Vertreter in der "ZiB 24": Trentendes über Trennendes!

1. März 2017, 15:05
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Großkampftag für unseren Starter um den nächsten Songcontesthinterenplatz

Die Grinsekatze war nicht aufgeschminkt. Auch am Abend saß sie noch makellos in dem Bubengesicht: Am Faschingsdienstag hatte unser Vertreter für den nächsten Songcontesthinterenplatz Großkampftag. Nach dem Ö3-Wecker wurde sein Startsong Running on air auch in der ZiB 24 vorgestellt.

Dem Beitrag war viel Lob für die "heiteren Töne" vorausgegangen und ESC-Verantwortlicher Stefan Zechner meinte, Österreich dürfe dank Wanda und Parov Stelar wieder sagen: "Wir können Popmusik". Bleibt die Frage: Nathan Trent auch?

Lisa Gadenstätter versuchte, das aus dem jungen Tiroler mit der fingierten Weltläufigkeit im Namen herauszubekommen. Noch größer als der enorme Druck sei das Verantwortungsbewusstsein, machte der in Aufmerksamkeit und Scheinwerferlicht Gebadete die Musik fast zur Staatssache.

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Wohl von Sympathie, aber weniger von Zutrauen getragen, frug Gadenstätter ihre Kärtchen leer. Antworten kann Trent flott und tadellos. Dafür könnten ihn die Medien im ESC-Umfeld mögen – wenn sie ihn bemerken, denn das Lied vom Einspieler hatten da die meisten Zuseher wohl schon nicht mehr im Ohr.

Gadenstätter fragte hart nach, etwa nach der Versenkung, die hinter der ESC-Bühne auf österreichische Künstler in der Regel warte. Er wisse davon, sagte er. Mit Verweis auf die Situation in der Ukraine konnte sie ihr mageres Interesse in eine weitere Frage kleiden, ehe es ans Fingerhakeln ging: Er, der Tiroler Mensch, habe sich schon in Deutschland für den ESC beworben! Oaschloch?

Bevor man in den letzten Sekunden auf Widersprüche stieß, lenkte sie ab. Was er täte, wenn er gewänne? "Nur noch mehr grinsen." Lieb ist er ja. (Michael Wurmitzer, 1.3.2017)

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