FC Liverpool macht Millionenverlust

1. März 2017, 13:09
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Hohe Transferausgaben, Trainerabfindung und Renovierungskosten als Gründe

Trotz eines Rekordumsatzes hat der FC Liverpool das Geschäftsjahr 2015/16 mit einem Millionenverlust abgeschlossen. Unter dem Strich stand ein Minus von 19,8 Millionen Pfund, umgerechnet 23,2 Millionen Euro, gab der Klub am Mittwoch bekannt. Seinen Umsatz hat Liverpool von 279,9 Millionen auf 301 Millionen Pfund (353 Millionen Euro) gesteigert. In der Tabelle liegen das Team von Jürgen Klopp derzeit auf dem fünften Rang.

Hauptgrund für den Verlust waren die Investitionen in die Mannschaft, darunter die hohen Ablösen für Roberto Firmino an 1899 Hoffenheim und Christian Benteke an Aston Villa. Hinzu kamen die Abfindung für den im Oktober 2015 entlassenen Trainer Brendan Rodgers und die Renovierung der Haupttribüne (Main Stand) im Stadion an der Anfield Road.

Geschäftsführer Andy Hughes rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem "deutlich verbesserten Ergebnis", vor allem durch höhere Einnahmen nach der Eröffnung des Main Stand und den neuen Fernsehvertrag. Liverpool gehört seit 2010 der amerikanischen Fenway Sports Group, die auch Besitzer des traditionsreichen Baseball-Klubs Boston Red Sox ist. (sid, red, 1.3.2017)

  • Roberto Firmino, Säule der "Reds"-Kreativabteilung, soll den FC Liverpool rund 40 Millionen Euro gekostet haben.
    reuters/phil noble

    Roberto Firmino, Säule der "Reds"-Kreativabteilung, soll den FC Liverpool rund 40 Millionen Euro gekostet haben.

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