Deutscher Minister fordert Ende der österreichischen "Maut-Maulerei"

1. März 2017, 12:18
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Alexander Dobrindt kritisiert Österreich beim Aschermittwoch der CSU in Passau

Passau/Wien – Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat erneut die österreichische "Maut-Maulerei" kritisiert. In Österreich werde die Ansicht vertreten, wer ins Land komme, müsse für die Nutzung der guten Straßen bezahlen, aber Österreicher in Deutschland nicht, sagte Dobrindt am Mittwoch auf der Aschermittwochsveranstaltung der CSU in Passau. "Das ist kein europäischer Gedanke", sagte Dobrindt. "Da habe ich kein Verständnis."

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), der wenige Kilometer entfernt in Vilshofen auf der SPD-Aschermittwochsveranstaltung auftrat, schickte Dobrindt eine Botschaft: Kern sei dieses Jahr "nicht nur umsonst, sondern auch kostenlos nach Bayern" gefahren. "Das ändert sich in Zukunft." (APA, 1.3.2017)

  • Alexander Dobrindt ist wegen der Mautdebatte nicht gut auf Österreich zu sprechen.
    foto: apa / kienzle

    Alexander Dobrindt ist wegen der Mautdebatte nicht gut auf Österreich zu sprechen.

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