4,5 Millionen Euro für 19 neue ORF-Kinofilmprojekte

1. März 2017, 10:19
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Acht Spiel- und elf Dokumentarfilme werden durch Film/Fernseh-Abkommen gefördert

Wien – 19 Kinofilmprojekte fördern der ORF und das Österreichische Filminstitut im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens: Bei den beiden vergangenen Sitzungsterminen erhielten unter anderem die Literaturverfilmung von André Hellers "Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein" (Regie: Rupert Henning, Dor Film) oder Robert Seethalers "Der Trafikant" (Regie: Nikolaus Leytner, epo-film) Förderzusagen.

Die filmische Adaption von Hellers autobiografisch inspiriertem Roman versammelt Nicholas Ofczarek, Karl Markovics oder Udo Samel auf der Leinwand. Zahlreiche (Burgtheater)-Stars finden sich auch in "Der Trafikant", in dem u.a. Bruno Ganz, Johannes Krisch und Regina Fritsch zu sehen sein werden. Zuwendungen erhält auch das Coming-of-Age-Drama "Nevrland" mit Josef Hader, Regie führt Gregor Schmidinger (Orbrock Film).

Insgesamt wurden 4,5 Mio. Euro an Projekt- und Innovationsförderung ausgeschüttet. Weitere finanzierte Projekte sind der Teenie-Splasher "Blood Jam" von Dominik Hartl, "Ein wilder Sommer" mit Gerti Drassl und Jürgen Tarrach sowie die Culture-Clash-Komödie "Kaviar" mit Merab Ninidze, Sabrina Reiter, Chulpan Khamatova und Thomas Stipsits. Auch das Kinderfilm-Sequel "Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft" ist unter den geförderten Produktionen.

Neben den acht geförderten Spielfilmen konnten auch elf Dokumentarfilmprojekte überzeugen: Darunter eine Doku über den Zirkus Roncalli ("Der Zirkus"), das Wiener Burgtheater ("Die Burg") oder Flüchtlinge ("The Remains"). (APA, 1.3.2017)

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