Orbán: "Zu viel Vermischung bringt nur Probleme"

28. Februar 2017, 14:50
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Ungarns Ministerpräsident gegen jede Einwanderung: Ethnische Homogenität sei zu bewahren

Budapest – Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich erneut gegen jede Einwanderung in sein Land ausgesprochen. "Die ethnische Homogenität muss bewahrt werden!", sagte der rechtskonservative Politiker am Dienstag auf einer Veranstaltung der Ungarischen Handels- und Industriekammer (MKIK) in Budapest.

"Zu viel Vermischung bringt nur Probleme", fügte er hinzu. Zudem sei es signifikant, wenn in einem ungarischen Hotel auch die Putzfrau Ungarin sei.

Unter Orbán schottet sich Ungarn mit Stacheldrahtzäunen und scharfen Gesetzen gegen Flüchtlinge ab, obwohl diese eigentlich nicht im Land bleiben, sondern in den Westen Europas gelangen wollen. Zugleich ist Ungarn mit einer rückläufigen Geburtenrate konfrontiert. Daran hat sich auch in den knapp sechs Jahren des Kabinetts Orbán nichts geändert. Kritiker werfen dem Regierungschef das Schüren von Fremdenfeindlichkeit und den Abbau der Demokratie vor. (APA, 28.2.2017)

  • Ungarn zuerst: Regierungschef Orbán hat Fahnen.
    foto: reuters/laszlo balogh

    Ungarn zuerst: Regierungschef Orbán hat Fahnen.

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