Weltweite Nachfrage nach Goldschmuck sinkt

28. Februar 2017, 14:38
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Die Nachfrage geht weltweit um 20 Prozent zurück, der Recyclinganteil dagegen stieg im Vorjahr um zehn Prozent

Pforzheim – Die weltweite Nachfrage nach Gold für die Schmuckproduktion ist nach Angaben der Fachvereinigung Edelmetalle im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent zurückgegangen. Auslöser sei die Nachfrageschwäche in China mit einem Minus von mindestens 16 Prozent, berichtete die Fachvereinigung am Dienstag in Pforzheim. In Deutschland sei der Markt jedoch stabil.

Rund die Hälfte des Goldes gehe in dekorative Anwendungen wie Schmuck, Uhren und Lifestyleprodukte. 15 Prozent der Nachfrage komme aus der Industrie und 30 Prozent gingen in den Investmentbereich. An der gesamten Goldversorgung von rund 4.525 Tonnen im Jahr 2016 habe Recycling einen Anteil von etwa 1.280 Tonnen gehabt. Der Recyclinganteil sei im Jahresvergleich um zehn Prozent gestiegen. (APA, 28.2.2017)

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    foto: reuters/yuriko nakao
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