Mehrere Banküberfälle durch Maskierte am Faschingsdienstag

28. Februar 2017, 14:24
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Raube in Oberösterreich, der Steiermark und Niederösterreich

Vösendorf/Gleisdorf/Kronstorf – Mehrere Täter nutzten die Tradition der Kostümierungen am Faschingsdienstag aus, um Banken zu überfallen. Polizeidienststellen berichteten von Taten in Oberösterreich, der Steiermark und Niederösterreich.

Ein nach Polizeiangaben bewaffneter und maskierter Täter entkam in der Früh nach einem Überfall auf die Bankstelle Vösendorf der Raiffeisen-Regionalbank Mödling unerkannt. Die Raubgruppe des Landeskriminalamtes NÖ hat die Ermittlungen übernommen. Der Coup wurde unmittelbar nach der Öffnung des Geldinstituts verübt, sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager. Der Täter hatte seinen Angaben zufolge eine silberfarbene Faustfeuerwaffe bei sich. Maskiert war der etwa 20 bis 30 Jahre alte Mann, vermutlich Österreicher, mit einer Motorrad-Unterziehhaube, bekleidet u.a. mit einer schwarzen Jacke, dunkler Hose und hellen Schuhen.

Zur Fluchtrichtung des Räubers lagen ebenso keine Angaben vor wie zur Höhe der Beute. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand, die Angestellten waren jedoch geschockt, sagte Baumschlager.

Monstermaske in der Steiermark

Ein mit einer Maske verkleideter Mann hat eine Bankfiliale im oststeirischen Gleisdorf (Bezirk Weiz) überfallen. Der Täter war gegen 11.20 Uhr in das Geldinstitut gekommen und hatte eine Faustfeuerwaffe – vermutlich einen Revolver – mit. Näheres zum Hergang war vorerst nicht bekannt, hieß es seitens der Polizei. Eine Fahndung wurde eingeleitet.

Der Täter ist etwa zwei Meter groß, korpulent und trug unter anderem einen schwarzen Kapuzensweater mit grüner Aufschrift. Die Polizei berichtete am Nachmittag, dass sich zum Tatzeitpunkt vier bis fünf Kunden in der Bankfiliale befunden hatten. Sie haben vom Überfall nichts bemerkt und blieben unverletzt. Die Maske des Täters war eine helle Gummimaske, die den Kopf vollkommen bedeckte und das Gesicht eines alten Mannes zeigt. Der Räuber dürfte in Richtung des Busbahnhofs Gleisdorf geflüchtet sein.

Kurze Flucht in Oberösterreich

Nur 28 Minuten hat die Flucht eines bewaffneten Bankräubers am Dienstag in Oberösterreich gedauert: Kurz nachdem er das Geldinstitut in Kronstorf (Bezirk Linz-Land) ausgeraubt hatte, wurde er von der Cobra gefasst, berichtete die Polizei. Zu dem raschen Fahndungserfolg trug ein Zeugenhinweis auf das Fluchtauto entscheidend bei.

Der maskierte Mann betrat um 11.50 Uhr die Bankfiliale, bedrohte eine Angestellte mit einer Pistole und forderte Geld. Die Frau musste ihm Bares in einen Plastiksack packen, dann flüchtete er. Wenig später wurde er in St. Florian (ebenfalls Bezirk Linz-Land) gefasst. Bei dem Täter handelt es sich um einen 50-jährigen Linzer, der nach seiner Einvernahme in die Justizanstalt Garsten überstellt werden sollte. (APA, red, 28.2.2017)

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