Barcas Piqué sieht acht Punkte mehr für Real durch Schiri-Fehler

28. Februar 2017, 12:39
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Barcelonas Verteidiger ärgert sich auf Twitter über eine Bevorzugung des Tabellenführers aus Madrid. Reals Ramos: "Wir kennen alle Piqués Welt, in der alles eine Verschwörung gegen ihn ist"

Madrid/Barcelona – In der spanischen Fußball-Meisterschaft ist wieder einmal die mögliche Bevorzugung von Tabellenführer Real Madrid durch die Schiedsrichter das große Thema. FC Barcelonas Starverteidiger Gerard Piqué hatte die Diskussion am Wochenende mit einer Auflistung strittiger Szenen auf Twitter befeuert. Die Katalanen liegen bei einem Spiel mehr einen Punkt hinter Real auf Platz zwei.

Zinedine Zidane wies die Kritik entschieden zurück. "Jeder kann sagen, was er will, aber das ist nicht wahr. Alles, was wir erreicht haben, haben wir durch unsere Leistungen auf dem Platz erreicht", betonte der Real-Trainer.

Jüngster Anstoß für die Diskussionen war ein äußerst strittiger Handelfmeter, den Real-Superstar Cristiano Ronaldo am Sonntag beim 3:2-Sieg in Villarreal zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich verwertete. Real-Kapitän Sergio Ramos wies die Anschuldigungen zurück. "Es hätte mich überrascht, wenn Messi sich beschwert hätte. Aber wir kennen alle Piqués Welt, in der alles eine Verschwörung gegen ihn ist", sagte Ramos.

Aberkannte Tore gegen Barcelona, zählende Abseits-Tore für Real, die Fehlentscheidungen läppern sich laut Pique. Seine Rechnung: Acht Punkte hat Barcelona so auf Real in dieser Saison eingebüßt.

Real geriet nach dem 1:2 vergangene Woche in Valencia auch in Villarreal 0:2 in Rückstand, vermied aber den nächsten Punkteverlust. Am Mittwoch (21.30 Uhr) haben die "Königlichen" Mittelständler Las Palmas zu Gast. "Wir sind darauf fokussiert, uns zu verbessern", sagte Ramos. "Wir wollen damit weitermachen, drei Punkte zu holen, um den Titel zu gewinnen."

Barcelona empfängt bereits davor (19.30 Uhr) den Abstiegskandidaten Sporting Gijon. Der Titelverteidiger hat den Rückstand in den vergangenen Wochen verringert und will den Druck auf Real aufrechterhalten. "Wir müssen weiter gewinnen für den Moment, wenn sie Fehler machen", erklärte Regisseur Andres Iniesta. "Es ist gut, dass sie wissen, dass wir da sind."

Die Katalanen können auf Superstar Lionel Messi vertrauen. Der Argentinier ist in den vergangenen Wochen wieder zur Hochform aufgelaufen. Am Sonntag entschied er kurz vor Schluss den Ligaschlager bei Atletico Madrid (2:1). In den vergangenen vier Ligaspielen hat Messi immer getroffen. Die Schützenliste führt der 29-Jährige mit 20 Toren vor seinem Teamkollegen Luis Suarez (18) und Ronaldo (16) an. (APA, red, 28.2.2017)

  • Gerard Piqué ärgerte sich über einen Elfmeter für Real, der in der Endabrechnung den Sieg brachte.
    foto: ap/gene

    Gerard Piqué ärgerte sich über einen Elfmeter für Real, der in der Endabrechnung den Sieg brachte.

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