"Moorbruch": Das Flugzeug im Loch

28. Februar 2017, 14:00
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Peter Mays Krimi spielt auf den Hebriden und dreht sich um einen vor Jahren verschwundenen Popstar

In diesem Krimi spielt die Natur auf den Hebriden die Hauptrolle. Sie stößt auch die letalen Ereignisse an, die sich durch einen Zufall entspinnen. Zwei Männer beobachten ein geologisches Phänomen, das sich Moorbruch nennt. Dabei bricht einer der zahlreichen Seen, Loch genannt, durch und das Wasser strömt in den darunter liegenden See. In dem Becken kommt das fast unversehrte Wrack eines Kleinflugzeugs zutage. Es gehörte einem Popstar, der vor 17 Jahren verschwunden war. In dem Flugzeug ist jedoch nicht die Leiche von Roddy McKenzie festgeschnallt. Wer ist der Tote, und wo ist McKenzie?

Die Männer, die das Wrack als Erste gesichtet haben, sind durch eine gemeinsame Geschichte verbundenen und die Bewohner der Insel sind entweder genetisch verwandt oder seit Generationen im Überlebenskampf zusammengeschweißt. Manche auch seit Ewigkeiten verfeindet. Den Ex-Polizisten Fin erwartet ein Loyalitätskonflikt, und bald ist er in den Mordfall verstrickt. Peter Mays Inseldrama spielt auch sprachlich in der Oberliga. (Ingeborg Sperl/www.krimiblog.at, 28.2.2017)

Peter May, "Moorbruch". Deutsch: Silvia Morawetz, € 20,60 / 332 Seiten. Zsolnay, Wien 2017

www.krimiblog.at

  • Peter May, "Moorbruch". Deutsch: Silvia Morawetz, € 20,60 / 332  Seiten. Zsolnay, Wien 2017
    foto: zsolnay

    Peter May, "Moorbruch". Deutsch: Silvia Morawetz, € 20,60 / 332 Seiten. Zsolnay, Wien 2017

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