Weniger Todesopfer durch Kollisionen auf Skipisten

28. Februar 2017, 10:16
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Die Fahrerflucht-Quote ist mit 22,5 Prozent gleich geblieben

Wien – Die Zahl der Todesopfer durch Kollisionsunfälle im organisierten Skiraum ist zurückgegangen: 15 Menschen starben in der laufenden Saison vom 1. November bis 25. Februar bei solchen Unglücken auf den Pisten Österreichs, berichtete das Innenministerium auf APA-Anfrage. In der Vorsaison waren es im gleichen Zeitraum 19 gewesen, 26 in der Saison 2014/2015.

Es ist die niedrigste Zahl an Pistentoten durch Zusammenstöße in den vergangenen zwölf Saisonen. Im Winter 2008/2009 waren im Vergleichszeitraum mit 35 die meisten Menschenleben durch solche Unfälle zu beklagen gewesen.

Generell weist die Bilanz der Kollisionsunfälle im organisierten Skiraum (ebenfalls vom 1. November bis 25. Februar) heuer vorerst noch ein leichtes Minus auf (von 2.665 in der Vorsaison auf 2.576). Allerdings kommen erfahrungsgemäß nachträglich bis zu rund 100 Meldungen dazu, hieß es aus dem Innenministerium.

Die Fahrerflucht-Quote blieb mit 22,5 Prozent im langjährigen Schnitt. 560 Fälle wurden heuer (bis 25. Februar) registriert.

Zahlen von Stürzen im Eigenverschulden lagen dem Ministerium nicht vor. "Weil die nicht polizeilich ermittelt werden", erklärte Sprecher Karl-Heinz Grundböck. (APA, 28.2.2017)

  • 15 Personen kamen im Vorjahr nach Zusammenstöen auf Pisten ums Leben.
    foto: apa/georg hochmuth

    15 Personen kamen im Vorjahr nach Zusammenstöen auf Pisten ums Leben.

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    grafik: apa
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