Aktien von Restaurant neben Tokioter Zoo steigen, weil Pandas 52 Sekunden Sex hatten

27. Februar 2017, 14:59
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Pandas in japanischem Zoo paarten sich das erste Mal in vier Jahren – Hoffnung auf Nachwuchs – und Besucher im nahegelegenen Restaurant

Tokio – Zwei Riesenpandas in Tokio haben sich am Montag das erste Mal seit vier Jahren gepaart. Wie der Zoo erfreut mitteilte, beäugten sich Ri Ri und Shin Shin durch ein Gitter und wirkten, als seien sie in der richtigen Stimmung – der anschließende Liebesakt dauerte dann 52 Sekunden.

Die Hoffnung auf Nachwuchs und damit auf mehr Zoobesucher brachte auch die Investoren eines nahegelegenen China-Restaurants in Wallung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg legten mit der Nachricht der Panda-Paarung auch die Aktien der Restaurantkette Totenko zu, die ganz in der Nähe des Zoos eine Filiale unterhält.

Das sei in den vergangenen Jahren häufiger passiert, berichtete Bloomberg – als es beispielsweise im Jahr 2013 so aussah, als sei Shin Shin schwanger, stiegen die Aktien zunächst in die Höhe, um dann einen Monat später wieder zu fallen, als sich die vermeintliche Schwangerschaft als Fehlalarm entpuppte.

Laut einem Zoosprecher waren die beiden elfjährigen Panda-Bären nach wenigen Minuten wieder voneinander getrennt. "Sie leben normalerweise in Einsamkeit, wie Pandas es auch in der Wildnis tun. Zusammenzuleben könnte zu Krach und Verletzungen führen," sagte der Sprecher.

Riesenpandas sind dafür bekannt, dass sich ihre Paarung schwierig gestaltet. Die Weibchen sind nur an zwei bis drei Tagen im Jahr empfänglich für die Paarung, und die Männchen stellen sich dann häufig so tollpatschig an, dass es zu keiner Befruchtung kommt. (APA/AFP, 27.2.2017)

  • Hoffentlich hat sich die Mühe ausgezahlt: Shin Shin (unten) und Ri Ri in Aktion.
    foto: afp photo / tokyo zoological park society

    Hoffentlich hat sich die Mühe ausgezahlt: Shin Shin (unten) und Ri Ri in Aktion.

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    foto: apa
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