Geldgeber starten am Dienstag neue Verhandlungen in Athen

27. Februar 2017, 12:16
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Im Mittelpunkt soll die Senkung des steuerfreien Betrags von 8.636 Euro auf etwa 6.000 Euro stehen

Athen/Frankfurt – Vertreter der internationalen Geldgeber Griechenlands starten am Dienstag eine neue Kontrolle des Reformprogramms in Athen. Im Mittelpunkt steht diesmal in erster Linie die Senkung des steuerfreien Betrags von heute 8.636 Euro auf etwa 6.000 Euro, berichteten übereinstimmend griechische Medien am Montag.

Bedingung für weitere Hilfen sind darüber hinaus Reformen beim Streikrecht und den Gewerkschaften, bei Privatisierungen sowie im Pensionssystem. Es sei unklar wie lange die Experten der EU-Kommission und Europäischen Zentralbank (EZB), des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) bleiben werden, hieß es in Medienberichten weiter.

Die Athener Regierung hatte 2015 im Gegenzug für ein Hilfspaket von bis zu 86 Mrd. Euro umfangreiche Reformen zugesagt. Der IWF nimmt vorerst nur als Berater an den Verhandlungen teil. Erst nach einer erfolgreichen Überprüfung können weitere Milliarden ausgezahlt werden. Dies ist auch Voraussetzung für eventuelle Schuldenerleichterungen, auf die Athen und der IWF seit langem drängen. (APA/dpa, 27.2.2017)

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