Linz: Erneut Ermittlungen wegen Kindesmisshandlung

26. Februar 2017, 10:28
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Drei Wochen altes Baby mit mehreren Knochenbrüchen eingeliefert

Linz – Nach dem Tod eines Babys in Linz, das von seinen Eltern misshandelt worden sein soll, ermitteln die Behörden nun in einem weiteren Fall von mutmaßlicher Kindesmisshandlung. Mitte Jänner ist ein drei Wochen altes Baby mit schweren Verletzungen ins Linzer Uniklinikum gebracht worden, bestätigte der Sprecher der Linzer Staatsanwaltschaft Philip Christl am Sonntag einen Bericht der "Kronen Zeitung".

"Beide Oberarme und der rechte Oberschenkelknochen des Buben sind gebrochen gewesen", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Linz, Philip Christl im Gespräch mit der APA. Außerdem habe der Verdacht auf eine Hirnverletzung bestanden. Das medizinische Personal informierte die Behörden und erstattete Anzeige wegen Verdachts auf Kindesmisshandlung. Die Staatsanwaltschaft ermittlet gegen die Eltern. Bei ihrer ersten Einvernahme bestrittenen die Eltern, dem Kind etwas getan zu haben.

Laut "Kronen Zeitung" konnte das Baby das Spital mittlerweile wieder verlassen. Das Kind und sein zweijähriger Bruder wurden den Eltern entzogen und befinden sich derzeit in der Obhut von Pflegeeltern. "Ein Sachverständigen-Gutachten soll nun klären, ob die Verletzungen aufgrund von Misshandlungen zustande gekommen sind", erläuterte Christl die weiteren Ermittlungsschritte. (APA, 26.2.2017)

  • Im Uniklinikum Linz wurden Verletzungen an dem Baby festgestellt.
    foto: apa/heinz ziegler

    Im Uniklinikum Linz wurden Verletzungen an dem Baby festgestellt.

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