Mehrheit der Griechen für Sparprogramm und gegen Neuwahlen

25. Februar 2017, 13:55
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Nur 11 Prozent blicken hoffnungsvoll in die Zukunft

Athen – Mehr als 60 Prozent der Griechen vertreten die Ansicht, dass es keine vorgezogenen Neuwahlen geben, sondern die amtierende Regierung die Verhandlungen mit den Gläubigern erfolgreich abschließen sollte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kapa Research im Auftrag der griechischen Sonntagszeitung "To Vima".

In Griechenland fordert die Opposition seit Monaten vehement Neuwahlen. Die Regierung weist den Gedanken offiziell weit von sich.

Angst vor ungewisser Zukunft

Den Ergebnissen der Umfrage nach überwiegt die Angst der Griechen vor einer ungewissen Zukunft, sollten die Verhandlungen mit den internationalen Gläubigern nicht zum Abschluss gelangen. Denn gleichzeitig glauben 40 Prozent der Befragten, dass sich die geplanten Reformen und Sparmaßnahmen negativ auf das Land auswirken werden. Nur elf Prozent spüren angesichts der von den Gläubigern geforderten Maßnahmen "Hoffnung".

Trotzdem scheint es den Griechen am wichtigsten, im Euro zu bleiben – für die EU-Währung sprechen sich 65 Prozent aus, nur 27 Prozent der Befragten würden den Wechsel zur Drachme bevorzugen. Dass es noch 2017 zum "Grexit" kommen könnte, glaubt die große Mehrheit (70 Prozent) nicht. (APA, 25.2.20174)

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