Berlin-Anschlag: Polnischer Spediteur will Lkw zurück

25. Februar 2017, 12:41
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Unternehmer befürchtet Pleite, wenn Fahrzeug weiter beschlagnahmt bleibt

Warschau/Berlin – Der polnische Spediteur Ariel Zurawski, dessen Lastwagen beim Anschlag in Berlin vom 19. Dezember verwendet wurde, will sein Fahrzeug zurück. Dass der Lkw noch immer in Deutschland als Beweismittel beschlagnahmt bleibe und nicht eingesetzt werden könne, beschere ihm Verluste, sagte Zurawski am Samstag dem polnischen TV-Sender TVN24. Er befürchte deshalb die Pleite.

Er wolle von Deutschland kein Geld, sondern eine rasche Entscheidung, damit sein Lastwagen wieder für Transporte freigegeben werden könne. Der Tunesier Anis Amri hatte bei dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt auch den Fahrer des Lastwagens, Zurawskis Cousin Lukasz U., erschossen. Dann steuerte Amri das Fahrzeug zwischen die Stände, tötete dabei elf weitere Menschen und verletzte 50 zum Teil schwer.

Spenden angeboten

Auf seiner Facebook-Seite bat Zurawski, spontane Geldsammlungen für seine Firma wieder einzustellen. Nach ersten Medienberichten über seine finanziellen Schwierigkeiten hätten ihm viele Menschen Spenden angeboten. Er wolle aber nicht zum Almosenempfänger werden, sondern wie bisher sein Geld selbst verdienen. (APA, 25.2.2017)

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