Grazer Komponist Klaus Lang erhielt kein US-Visum

25. Februar 2017, 11:34
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Konzertreise in den Iran vor vier Jahren könnte der Grund sein

Graz – Klaus Lang ist von den US-Behörden die Einreise in die USA verweigert worden. Der Grazer Komponist wollte am 3. März in Los Angeles der Aufführung seiner Messe "missa beati pauperes spiritu" beiwohnen, erhielt aber kein Visum. Eine Begründung dafür gab es nicht, sagte er der "Kleinen Zeitung". "Ich bin aber überzeugt davon, dass der Grund darin liegt, dass ich vor vier Jahren im Iran war."

Iran-Reise vor vier Jahren

Der Kompositionsprofessor der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz war 2013 für Konzerte und Vorträge nach Teheran gereist. Der Iran ist eines von sieben mehrheitlich muslimischen Ländern, gegen dessen Bürger US-Präsident Donald Trump ein Einreiseverbot verhängt hatte. Das Dekret war von US-Bundesgerichten jedoch wenige Tage nach seinem Inkrafttreten zurückgewiesen worden und schließt Menschen, die diese Länder nur bereisten, offiziell nicht ein. (APA, 25.2.2017)

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