UNO-Sicherheitsrat weiter uneins über Syrien-Sanktionen

25. Februar 2017, 11:20
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Russland gegen Konsequenzen und kündigte Veto an

Damaskus/New York – Der UNO-Sicherheitsrat hat sich erneut uneins im Hinblick auf Sanktionen gegen das syrische Regime wegen dessen Chemiewaffeneinsätzen gezeigt. Die USA, Frankreich und Großbritannien kündigten bei einer Sitzung am Freitag (Ortszeit) in New York eine entsprechende Resolution an, nachdem mehrere Untersuchungen dem syrischen Regime den Einsatz von Chemiewaffen nachgewiesen hatten.

"Wir haben an der Resolution sehr eng zusammengearbeitet und wollen sie in den kommenden Tagen vorlegen", sagte Großbritanniens UNO-Botschafter Peter Wilson vor Journalisten.

Russisches Veto

Russland werde gegen eine solche Resolution jedoch ein Veto einlegen, sagte der stellvertretende russische UNO-Botschaft Wladimir Safronkow. Damit könnte eine Resolution das Gremium nicht passieren. Die Untersuchungen seien nicht objektiv und unabhängig gewesen, sagte Safronkow. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, kritisierte Russland scharf. "Das ist lächerlich. Wie lange will Russland das syrische Regime noch babysitten und Ausreden erfinden?" (APA. 25.2.2017)

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