Spielgeld in indischen Bankomaten

24. Februar 2017, 13:44
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Geldbote wegen Betrugs und Diebstahls angeklagt

Neu-Delhi – In Indien ist ein Geldbote dabei erwischt worden, wie er einen Bankomaten mit Spielgeld anstatt mit frischen 2.000-Rupien-Scheinen bestückte. Mohammad I. wurde festgenommen, er habe gestanden, teilte die Polizei in der Hauptstadt Neu-Delhi am Freitag mit. Er werde wegen Betrugs und Diebstahls angeklagt.

I. war beauftragt, einen Bankomaten der State Bank in Neu Delhi aufzufüllen. Die echten Banknoten steckte er jedoch ein, den Automaten bestückte er mit 2.000-Rupien-Scheinen der "Kinder-Bank Indien" mit dem Aufdruck "Ich verspreche dem Überbringer 2.000 Gutscheine" – zwei Rechtschreibfehler inklusive.

Neuer Rupien-Schein

Der 2.000-Rupien-Schein ist noch neu in Indien. Er war Ende vergangenen Jahres eingeführt worden. Ministerpräsident Narendra Modi hatte völlig überraschend die alten 500- und 1.000-Rupien-Scheine mit sofortiger Wirkung für ungültig erklärt. Er begründete dies mit dem Kampf gegen die Korruption. Der Umtausch führte zu beträchtlichem Chaos. (APA, 24.2.2017)

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