Roboter ziehen in Österreichs Haushalte ein

24. Februar 2017, 11:07
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Im Vorjahr wurden 54.000 sensorgesteuerte Staubsauger und Rasenmäher verkauft

Saugen, Rasenmähen, Poolreinigung – die weniger angenehmen Seiten des Alltags werden zunehmend delegiert: an Maschinen. Schenkt man einer Untersuchung der Beratungsfirma Kreutzer, Fischer & Partner Glauben, ist die Robotisierung der Haushalte keine Fiktion mehr.

Derzeit lagerten schon neun Prozent der Haushalte Staubsaugen und Rasenmähen an die menschlichen Helfer aus, heißt es in einer Untersuchung. Zum Vergleich: Über Alarmanlagen verfügen nur sechs Prozent der Wohnungen und Häuser. "Die Frage der Kundenakzeptanz von Robotern im Alltag ist bei nüchterner Betrachtung des Kaufverhaltens bereits beantwortet", meint die Beratungsgruppe am Freitag in einer Aussendung.

In Zahlen ausgedrückt: Die Zahl der verkauften Roboter stieg in Österreich 2016 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 54.000 Stück. Klar den Ton geben bei den Robotern die Staubsauger an, die 80 Prozent des Marktes ausmachen. Deutlich geringer, wenngleich mit höherem Wachstum versehen, sind die sensorgesteuerten Rasenmäher. (red, 24.2.2017)

  • Auslaufmodell Mensch? Zumindest in gewissen Bereichen des Alltags ist der Roboter nicht aufzuhalten.
    foto: dapb

    Auslaufmodell Mensch? Zumindest in gewissen Bereichen des Alltags ist der Roboter nicht aufzuhalten.

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