Schnitzelhaus bekommt nach Pleite zweite Chance

23. Februar 2017, 14:51
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Der Sanierungsplan für die insolvente Schnitzelhaus-Betreiberin wurde angenommen, das Filialnetz soll ausgedünnt werden

Gießhübl – In dem seit 18. November anhängigen Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über die Food4you GmbH, Betreiberin der Restaurantkette Schnitzelhaus mit Sitz in Gießhübl in Niederösterreich, haben die Gläubiger den Sanierungsplan mit überwältigender Mehrheit angenommen. Am Donnerstag hat dazu am Landesgericht Wiener Neustadt die Sanierungsplantagsatzung stattgefunden.

Vereinbart wurde laut KSV 1870 und AKV, dass das Unternehmen eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent in vier gleichen Raten zu je fünf Prozent an die Gläubiger bezahlt. Das Finanzierungserfordernis für die erste Teilquote und alle offenen Masseforderungen sind bis 25. März beim Masseverwalter zu erlegen. Die weiteren Quoten sind binnen acht, 16 und 24 Monaten, jeweils gerechnet ab Donnerstag, zu bezahlen. Die Finanzierung des Sanierungsplans soll mithilfe eines Investors gelingen.

Filialnetz wird reduziert

Die Summe der anerkannten Gläubigerforderungen beträgt 4,3 Millionen Euro. Laut gerichtlichem Anmeldeverzeichnis haben 139 Gläubiger und 78 Dienstnehmer Forderungen zum Insolvenzverfahren angemeldet, berichtete der KSV. Das Unternehmen plant, das ursprünglich aus 33 Standorten bestehende Schnitzelhaus-Filialnetz zu reduzieren, einige Standorte seien bereits im Rahmen des Sanierungsverfahrens verkauft worden. (APA, 23.2.2017)

  • Die Imbisskette Schnitzelhaus will wieder panieren.
    foto: istock

    Die Imbisskette Schnitzelhaus will wieder panieren.

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