Schöpf wünscht sich Manchester United

23. Februar 2017, 14:00
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Schalker ÖFB-Legionär: "Von Kindesbeinen an mein Lieblingsverein" – Premierentreffer auf europäischer Bühne

Gelsenkirchen – Der FC Schalke 04 kann seine fußballerische Reise in der Europa League fortsetzen. Auch dank des sechsten Pflichtspieltores von Alessandro Schöpf in dieser Saison schaffte der Club aus dem Ruhrpott am Mittwoch gegen PAOK Saloniki den Aufstieg ins Achtelfinale. Wenn es dort zum Duell mit seinem "Lieblingsverein" Manchester United käme, hätte der unermüdliche ÖFB-Legionär nichts dagegen.

Schöpf erzielte beim 1:1 gegen die Griechen seinen ersten Treffer im Europacup. Der Tiroler brachte Schalke in der 23. Minute vor Heimpublikum in Führung und unterstrich erneut seine wichtige Rolle, die er derzeit beim Revierclub spielt. "Choupo (Eric Maxim Choupo-Moting/Anm.) hat genau zum richtigen Zeitpunkt in meinen Lauf gepasst. Ich musste den Ball dann nur noch irgendwie über die Linie bringen", sagte Schöpf bescheiden.

Pause für Burgstaller

Der 23-Jährige hatte zuvor viermal in der deutschen Bundesliga und einmal im DFB-Cup getroffen. Landsmann und Vereinskollege Guido Burgstaller, der am Mittwoch von Coach Markus Weinzierl angesichts der anstehenden Aufgaben eine Pause bekam, hält bei drei Toren für Schalke. Der Kärntner war allerdings erst in der Winterpause gekommen.

Am Freitag um 13.00 Uhr wird in Nyon die nächste Runde in der Europa League ausgelost, dabei gibt es keinerlei Beschränkungen mehr. Einen Wunschgegner gibt es bei den Blauen offiziell nicht, aber: "Die ganz großen Namen müssen es noch nicht sein. Andersherum sind ab dem Achtelfinale nur noch gute Mannschaften dabei", sagte Weinzierl.

Schöpf wünscht sich irgendwann Manchester United. "Das wäre schon Wahnsinn. Das war von Kindesbeinen an mein Lieblingsverein", meinte er. "Und lieber vorher als im Finale, weil wir sonst ja nicht im Old Trafford spielen würden." Das Finale der Europa League findet am 24. Mai 2017 in Solna statt. Im Achtelfinale geht es am 9. und 16. März weiter.

Für Schalke steht zunächst am Sonntag das Heimspiel gegen Hoffenheim auf dem Programm. Drei Tage später müssen Schöpf und Co. zum Cup-Viertelfinal-Hit beim FC Bayern München antreten. (APA; 23.2.2017)

  • Alessandro Schöpf (links) hat Wünsche.
    foto: reuters/rattay

    Alessandro Schöpf (links) hat Wünsche.

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