Digitalsteuer: Steam-Spiele könnten in zehn Ländern bald teurer werden

23. Februar 2017, 12:44
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Betroffen sind unter anderem die Schweiz, Serbien und Australien

Neue Steuerregelungen in der Schweiz und neun weiteren Ländern könnten die Preise im Steam-Store in diesem Jahr bis zu 24 Prozent ansteigen lassen, teilt Plattformbetreiber Valve den Entwicklern in einer Mail via Reddit mit. Kunden in Österreich und Deutschland müssen sich allerdings keine Sorgen machen: Die EU ist nicht betroffen, da digitale Güter im EU-Gebiet schon lange mehrwertsteuerpflichtig sind, schreibt Gamestar.

Digitalsteuer ab März

In der ausgesendeten Mail schreibt Valve, dass Käufer zukünftig den Gesamtpreis aus Spiel und Steuer im Steam-Store sehen werden. Wobei jeder Anbieter für sich selbst entscheiden kann, ob er die Steuern für seine Kunden selbst tragen will oder die Preise entsprechend erhöht. Dabei dürfte eine Weitergabe der Steuerkosten an die Endkunden ziemlich wahrscheinlich sein.

Ab März sind die Länder Schweiz, Südkorea, Japan, Neuseeland, Island, Südafrika und Indien betroffen. Im April kommt Serbien hinzu, während im Mai Taiwan und im Juli Australien mit einer Digitalsteuer rechnen müssen. Dabei bewegen sich die Aufschläge zwischen acht und 24 Prozent. (rhe, 23.2.2017)

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    foto: steam
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