Telefonicas Umsatz fiel wegen Brexit und Lateinamerika-Turbulenzen

    23. Februar 2017, 11:50
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    Ohne Währungseffekte und Beteiligungsänderungen hätte es ein Plus gegeben

    Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat wegen des Brexits und Währungsturbulenzen in Lateinamerika 2016 Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Auf Konzernebene fiel der Erlös um 5,2 Prozent auf 52,04 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Madrid mitteilte.

    Erlös gestiegen

    Ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe wäre der Erlös um 1,3 Prozent gestiegen. Der Verfall des Pfunds nach dem Votum der Briten zum Austritt aus der EU sorgte für deutliche Rückgänge. In Lateinamerika wurde aus einem kräftigen Umsatzplus aus eigener Kraft ein ebenfalls deutliches Minus – ausgenommen Brasilien, dem zweitwichtigsten Einzelmarkt der Spanier.

    Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen blieb das Unternehmen trotz eines Anstiegs um 14,3 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro deutlich unter den Erwartungen von Analysten. Der Nettogewinn vervierfachte sich auf 2,4 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte indes der Personalabbau das Ergebnis belastet, was nun den Vergleich erleichterte. (APA, 23.2.2017)

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