Auflagenkontrolle: STANDARD steigert E-Paper-Verkauf

23. Februar 2017, 10:01
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ÖAK weist für zweites Halbjahr 2016 1.500 E-Paper-Ausgaben mehr als im Jahr davor aus. Die verkaufte Auflage der Kaufmedien sinkt

Wien – Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) weist dem STANDARD für das zweite Halbjahr 2016 52.673 Abos aus. Inkludiert sind hier E-Paper-Ausgaben der Zeitung, von denen 4.651 verkauft wurden. Das sind 1.500 mehr als im Vergleichszeitraum 2015, im zweiten Halbjahr 2015 verkaufte DER STANDARD 3.151 E-Paper-Ausgaben im Abo. Bei der verkauften Auflage kommt DER STANDARD im zweiten Halbjahr 2016 im Wochenschnitt auf 61.796 Exemplare.

Leichter Rückgang bei Tageszeitungen

Meistverkaufte Tageszeitung war weiter die "Kronen Zeitung" mit 745.435 Exemplaren, im Vergleichszeitraum 2015 waren es noch 762.691 Stück. Zurückgegangen ist auch die verkaufte Auflage beim "Kurier": von 135.862 Stück im zweiten Halbjahr 2015 auf 131.146.

"Die Presse" verkaufte laut Auflagenkontrolle im zweiten Halbjahr 2016 68.001 Exemplare, ein Jahr davor waren es 68.952. Leicht verloren haben auch die "Salzburger Nachrichten" von 66.459 auf 66.132 Die "Kleine Zeitung" kam 2015 bei der verkauften Auflage auf 284.436 Stück und liegt jetzt bei 279.340, die "Oberösterreichischen Nachrichten" bei 103.436 (zweites Halbjahr 2015: 106.621 Exemplare).

Wochenzeitungen und Magazine

"News" verkaufte im Schnitt 116.105 Exemplare, im zweiten Halbjahr 2015 waren es 119.149. Auch die "Niederösterreichischen Nachrichten" verkauften mit durchschnittlich 103.718 etwas weniger Exemplaren als ein Jahr davor (109.966). "Profil" setzte im Schnitt 68.383 Hefte ab (2015: 67.479), der mit dem eingestellten "Format" zusammengeführte "Trend" 46.619 (2015 ohne "Format": 29.201).

Verbreitete Auflage der Gratiszeitungen gesunken

Bei den Gratiszeitungen sank die täglich verbreitete Auflage von "Heute" von 617.383 auf 573.135 Stück. "Österreich" verkaufte 32.002 Stück (gegenüber (35.931 im zweiten Halbjahr 2015), bei der verbreiteten Auflage liegt das Boulevardblatt von Wolfgang Fellner jetzt bei 532.170 Stück nach 541.259 im Jahr davor. (red, 23.2.2017)

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