DER STANDARD präsentiert:

22. Februar 2017, 10:06

Das öffentliche Gespräch in der Demokratie.
Dienstag, 7. März 2017 und Mittwoch, 8. März 2017

Strategien gegen den Hass – Chancen der Verständigung in der pluralen Gesellschaft. Das öffentliche Gespräch, das auf Verständigung, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Positionen und Lebensstilen sowie Kompromiss bereitschaft ausgerichtet ist und auf den Menschenrechten basiert, ist für die liberale Demokratie und die offene Gesellschaft wesentlich.

Heute erleben wir – verstärkt seit den Fluchtbewegungen 2015 – eine besorgniserregende Entwicklung des öffentlichen Diskurses: Polarisierungen, Hass gegenüber anderen und eine Enthemmung fremden feindlicher Haltungen und Sprache nehmen zu und treten lauter auf. Kommunikationsformen in den sozialen Medien und ihre technologischen Aspekte verstärken diese Tendenzen.

Die Konferenz will bestehende Initiativen der Begegnung und der Zusammen arbeit zwischen Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen stärker sichtbar machen und nach Möglichkeiten fragen, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt in der komplexen multireligiösen Gesellschaft gestärkt werden kann.

Es diskutieren:
Susanne Heine

Religionspsychologin, Universität Wien

Ernst-Dieter Lantermann
Sozialpsychologe, Universität Kassel

Muna Duzdar
Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung

Zekirija Sejdini
Professor für islamische Religionspädagogik, Universität Innsbruck

Wolfgang Palaver
katholischer Theologe, Universität Innsbruck

Marwan Abou-Taam
Berliner Institut für empirische Sozialforschung

u.v.m.

Moderation:
Lisa Mayr

derStandard.at | DER STANDARD

Dienstag, 7. März 2017 – Mittwoch, 8. März 2017
Beginn 17.00 Uhr

Audimax, Donau-Universität Krems
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems an der Donau

Eintritt frei.

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