Ecuador: Präsidentenwahl geht in die zweite Runde

21. Februar 2017, 21:54
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Linkskandidat Lenín Moreno und konservativer Oppositionspolitiker Guillermo Lasso in Stichwahl am 2. April

Quito – Die Präsidentschaftswahl in Ecuador wird in einer Stichwahl am 2. April entschieden. Der linke Regierungskandidat Lenín Moreno verpasst nach Auszählung fast aller Stimmen wohl hauchdünn einen Sieg schon in der ersten Runde. "Die Tendenz ist klar", sagte der Präsident der Wahlbehörde (CNE), Juan Pablo Pozo, am Dienstag.

Demnach liegt der frühere Vizepräsident Moreno nach 94,4 Prozent ausgezählter Stimmen bei 39,18 Prozent und kann nicht mehr die für einen Sieg nötigen 40 Prozent holen. Gegen ihn wird am 2. April der konservative Oppositionspolitiker Guillermo Lasso antreten, der nicht nur einen Politikwechsel anstrebt, sondern auch das Asyl für den Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Botschaft in London beenden will. Nach zehn Jahren an der Macht war Präsident Rafael Correa nicht mehr angetreten. (APA, dpa, 21.2.2017)

  • Stimmauszählung in Quito
    foto: apa/afp/rodrigo buendia

    Stimmauszählung in Quito

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