Verizon zahlt 350 Millionen Dollar weniger für Yahoo

    21. Februar 2017, 14:27
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    Grund dafür ist der durch die Cyberattacken entstandene wirtschaftliche Schaden

    Der größte US-Mobilfunkkonzern Verizon bekommt das Kerngeschäft des Internetpioniers Yahoo zu einem günstigeren Preis. Dieser werde um 350 Millionen niedriger ausfallen, wie die beiden Unternehmen am Dienstag erklärten.

    4,48 Milliarden Dollar

    Damit koste die Übernahme der Yahoo-E-Mail-, Such- und Messengerdienste und des Bereichs Online-Werbung 4,48 Milliarden Dollar in bar. Yahoo und Verizon wollen sich mögliche Kosten aus den beiden bekanntgewordenen Daten-Diebstählen bei Yahoo teilen. Das Geschäft solle im zweiten Quartal abgeschlossen werden.

    Die AOL-Mutter Verizon hatte wegen des durch die Cyberattacken entstandenen wirtschaftlichen Schadens seit längerem versucht, den Preis zu drücken. Bei zwei Hackerangriffen waren 2013 und 2014 Daten von mehr als einer Milliarde Yahoo-Nutzern gestohlen worden. Der einstige Internetpionier verlor in den vergangenen Jahren zunehmend an Boden im Kampf mit den schnell wachsenden Online-Giganten Google und Facebook. (Reuters, 21.2.2017)

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    Yahoo

    • Yahoo geht billiger an Verizon.
      foto: ap photo/marcio jose sanchez

      Yahoo geht billiger an Verizon.

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