Wasser- und Familienschäden: "Schnell ermittelt" wieder

21. Februar 2017, 13:35
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Vierter Spielfilm und fünfte Staffel jeweils montags um 20.15 Uhr auf ORF 1 ab 13. März um 20.15 Uhr in zehn neuen Fällen

Wien – "Schnell ermittelt" wieder: Das ORF-Format mit Ursula Strauss in der Titelrolle ist nach längerer Pause mit neuen Folgen zurück. Ab 6. März gibt es nicht nur den neuen Spielfilm "Einsamkeit", sondern auch zehn neue Episoden der Serie zu sehen. Und die dürften es für Chefinspektorin Angelika Schnell in sich haben, werden doch Familienbande auf eine Zerreißprobe gestellt.

"Die meiste Zeit meines schauspielerischen Lebens habe ich mit dieser Figur verbracht, die mir so viel Spaß macht, auch deshalb, weil sie alles ausprobieren darf", wird Strauss vom ORF zum Krimihit zitiert. "Angelika Schnell ist das Beste, was einem passieren kann."

Mit dabei ist auch wieder Andreas Lust als Gerichtsmediziner und Angelikas Exmann Stefan Schnell. Bevor das Geschehen aber serienmäßig entwickelt wird, knüpft der vierte Film "Einsamkeit" an das bisherige Geschehen der Vorgängerproduktionen von 2014 an und legt somit die Schiene für Staffel fünf. Im 90-Minüter bekommt es Schnell nicht nur mit drei Toten, sondern auch einem Wasserrohrbruch zu tun, der ihren Alltag gehörig umkrempelt.

Sorge um den Sohn

Regie bei dem bereits 2015 abgedrehten Film führte Andreas Kopriva, für die im Vorjahr produzierte Staffel nahmen hingegen Michi Riebl und Gerald Liegel im Regiestuhl Platz.

Und die zehn Episoden, die am 13. März starten (jeweils montags um 20.15 Uhr in ORF eins), nehmen sich neben einzelnen Fällen – eine Leiche im Lainzer Tiergarten gibt da ebenso Rätsel auf wie ein abgestürzter Luster oder heidnische Rituale – in gewohnter Manier einem größeren Erzählbogen an. Im Fokus dabei: Schnells Sohn Jan (Simon Morze), der gerade maturiert hat und flügge wird. Als er schließlich am Kommissariat erscheint, passiert das einerseits nicht ganz freiwillig und löst andererseits weitere Geschehnisse aus. "Dass sich Angelika große Sorgen um ihren Sohn macht, zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Staffel", so Strauss. "Es geht aber auch um die Abnabelung, um die Befreiung aus den mütterlichen Fängen." (APA, 21.2.2017)

  • Andreas Lust und Ursula Strauss in "Schnell ermittelt".
    foto: orf/mr film/petro domenigg

    Andreas Lust und Ursula Strauss in "Schnell ermittelt".

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