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Lebensmittelhysterie: Was darf man überhaupt noch essen?

27. Februar 2017, 00:00

Beim Thema Lebensmittelsicherheit gehen die Wogen hoch. Kaum eine Woche vergeht ohne neue Meldungen über krebserregende Lebensmittel und Produktrückrufe. Etwas mehr Gelassenheit könnte jedoch nicht schaden.

Die Meldungen um gefährliche Lebensmittel reißen nicht ab – laufend wird vor ihnen gewarnt als wären sie pures Gift. Dabei fallen Worte wie krebserregend, schädlich und toxisch. Rotes Fleisch wurde medial schon lange in die böse Ecke gestellt. Zum Glück für Wurst und Co. ist der Ruf Krebs zu erregen ein Wanderpokal, für den sich schon bald ein neuer Sieger finden wird. Denn Verbraucherschützer werden nicht müde uns glauben zu machen, dass auf Lebensmittel kein Verlass mehr sei.

Die Quelle der Verunsicherung

Berichte über krebserregende Lebensmittel beziehen sich oftmals auf die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC). Die Organisation, welche Teil der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist, klassifizierte 2016 rund 600 Stoffe in fünf Kategorien – von krebserregend bis wahrscheinlich nicht krebserregend. Ein einziger erhielt den Sanctus unbedenklich zu sein. Im Gegenzug wurden mehr als 100 Stoffe als karzinogen eingestuft. Zu den Übeltätern zählen verarbeitetes Fleisch sowie Asbest, Plutonium und Tabakrauch. Ist die gute alte Wurst deshalb genauso gefährlich wie ein radioaktives Schwermetall? Nein, denn die Einstufung der IARC gibt keine Auskunft über die kritische Menge und die Wahrscheinlichkeit der krebserregenden Wirkung. Das Problem: Bei den meisten Konsumenten bleibt hängen, dass alles gleich schädlich ist. Die Verunsicherung ist somit groß.

Per Like zum Vertrauensverlust

Das Paradoxe: Lebensmittel sind heutzutage viel sicherer und qualitativ hochwertiger als vor einigen Jahren – dank hoher Standards, schneller Transportwege und genauer Tests und Kontrollen. Zu dem Schluss kam das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Dennoch verlieren immer mehr Konsumenten das Vertrauen in Lebensmittel. Eine Mitschuld spricht das BfR der medialen Berichterstattung zu, die teilweise übertrieben sei. Ein weiterer Grund für die zunehmende Unsicherheit sind soziale Netzwerke. Berichte verbreiten sich hier oftmals wie ein Lauffeuer, da die Inhalte vorschnell geteilt werden. Problematisch: Auch viele Medienplattformen springen auf den Zug auf – ohne tiefergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema.

Warum die Kirche im Dorf bleiben sollte

Beim Waldviertler Unternehmen SONNENTOR kennt man diese Themen allzu gut. Auch die Produkte des Bio-Pioniers fanden sich schon im Visier von Verbraucherschützern. Ob Mineralöl in Grüntee oder Pyrrolizidinalkaloide (PA) in Kräutertee – das Urteil ist immer dasselbe: karzinogen. "Im Anschluss an solche Testergebnisse erhalten wir oft Anfragen von besorgten Kunden, die Angst haben an Krebs zu erkranken, weil sie eine Tasse Tee trinken. Das geht eindeutig zu weit. Diese Art der Berichterstattung schadet den Konsumenten mehr, als dass sie ihnen nutzt", so SONNENTOR Qualitätsmanager Günter Prinz. Das Argument "krebserregend" macht einen Dialog nahezu unmöglich und lässt Lebensmittelherstellern wenig Raum, sich sachlich zu den Vorwürfen zu äußern. Viele Testergebnisse ließen sich dadurch aber schnell relativieren.

Keine Prüfungsangst

Bei SONNENTOR werden z.B. alle Rohwaren mittlerweile auf über 550 Substanzen getestet. Rund ein Prozent des Umsatzes wird so jährlich in Lebensmitteltests investiert und die Liste der bedenklichen Stoffe wird laufend erweitert. Ware, die gesetzliche Grenzwerte überschreitet, gelangt nicht in den Verkauf. Oft hilft es auch, das große Ganze zu betrachten. Anthrachinon, zum Beispiel, das Anfang des Jahres von einem Verbrauchermagazin in Matetee gefunden und als krebserregend eingestuft wurde, findet sich praktisch in allen Lebensmitteln, die über offenem Feuer oder Rauch verarbeitet werden. Wer also Matetee aus gesundheitlichen Gründen meidet, müsste auch Nein zu Geselchtem und Gegrilltem sagen.

Das beste Rezept: Mit Maß und Ziel

Zum Glück gibt es eine Alternative zur Lebensmittelhysterie: Warnungen nicht zu eng sehen und auf eine abwechslungsreiche Ernährung setzen. Denn wie immer macht die Dosis das Gift. Günter Prinz empfiehlt außerdem, Lebensmittelwarnungen nicht unreflektiert zu teilen, sondern sich bei objektiven Stellen, wie dem Bundesinstitut für Risikobewertung, zu informieren. Auch beim Tee- und Gewürzproduzenten stehe man gerne für Informationen zur Verfügung. "Wir bieten unseren Kunden immer an, mit ihren Fragen zu uns zu kommen. Jede Anfrage wird beantwortet, denn wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst. Dieses Angebot gilt übrigens auch für Medientreibende und Verbraucherschützer."

  • Im Lebensmittelbereich wächst die Vielfalt – vor allem an Produktwarnungen und Rückrufen. Beinahe täglich werden neue Schadstoffe entdeckt. Bei vielen Verbrauchern bleibt die Frage: Was kann ich noch bedenkenlos essen?
    foto: sonnentor

    Im Lebensmittelbereich wächst die Vielfalt – vor allem an Produktwarnungen und Rückrufen. Beinahe täglich werden neue Schadstoffe entdeckt. Bei vielen Verbrauchern bleibt die Frage: Was kann ich noch bedenkenlos essen?

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