Valve setzt künstliche Intelligenz gegen "Counter-Strike"-Cheater ein

    20. Februar 2017, 15:52
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    Eine frühere Version zeigte bereits "vielversprechende Ergebnisse"

    Dass Cheater ein großes Problem in "Counter Strike" darstellen, ist schon lange bekannt. Valve möchte nun mit einer KI, die selbstständig lernt, gegen Betrüger vorgehen. Dabei wurde eine frühere Version der künstlichen Intelligenz schon in "Counter Strike: Global Offensive" integriert, die auch vielversprechende Ergebnisse liefern konnte.

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    Der Trailer zu "Counter Strike: Global Offensive".

    Über tausend Spiele pro Tag überwachen

    Die lernfähige KI bringt allerdings auch Probleme mit sich. "Der Prozess des Parsens, des Trainierens und des Klassifizierens von Spielerdaten benötigt starke Hardware, was bedeutet, dass du das von einer anderen Maschine statt von einem Server machen lassen willst. Und weil du im Vorhinein nicht weißt, wer diese Art von Cheats vielleicht benutzen könnte, musst du die Matches aus allen zehn Perspektiven der Spieler überwachen, während sie stattfinden.", erklärt Valve auf Reddit die Problematik.

    Täglich sollen über eine Million "Counter Strike"-Matches gespielt werden, wodurch bei einer Komplettüberwachung ein Datenzentrum mit tausenden CPU-Kernen nötig wäre. Allerdings soll das kein Hindernis für Valve sein, dessen frühere Version der KI immerhin schon Ergebnisse an das Anti-Cheat-Programm Overwatch liefert. Deshalb soll das System über die Zeit auch stetig erweitert werden. (rhe, 20.2.2017)

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      foto: valve
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