9,99 Euro pro Monat: Readly startet mit Magazin-Flatrate in Österreich

20. Februar 2017, 14:12
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Unter den knapp 500 deutschsprachigen Titeln sind zum Start 34 österreichische Magazine dabei

Wien – Digitalkiosk Readly stellt ab sofort auch in Österreich mehr als 2.000 Zeitschriften in einer Flatrate zur Verfügung. Unter den knapp 500 deutschsprachigen Titeln, wie "Computer Bild", "kicker" oder "inTouch" befinden sich zum Start 34 österreichische Magazine, wie zum Beispiel "Die Wienerin", "Diva, "Alles Auto" oder "New Mom", teilt das Unternehmen mit.

Für 9,99 Euro im Monat können "bis zu fünf Nutzer pro Account die Zeitschriften im digitalen Format unbegrenzt und ohne Werbeeinblendungen lesen", so Readly, die Magazine können online oder – nach dem Herunterladen – offline gelesen werden.

Das schwedische Unternehmen kooperiert weltweit mit rund 400 Verlagen, darunter Axel Springer, Bauer Media Group, Conde Nast oder Hearst. In Österreich sind zum Start 23 Verlage mit an Bord, unter anderem Styria Lifestyle, wienlive Zeitschriften GmbH oder der Österreichischer Agrarverlag.

Verlage stellen dem Dienst das Druck-PDF zur Verfügung, die technische Umsetzung übernimmt Readly. Die Höhe der Erlöse eines Verlages mit der App hänge davon ab, wie viel und wie häufig ein Titel gelesen wird.

Die bei Readly gelesenen Magazine könnten von Beginn an bei der ÖAK (Österreichische Auflagenkontrolle) in der Verkauften Auflage gemeldet werden können. "Readly möchte die Verlagshäuser beim Übergang in das digitale Lesezeitalter unterstützen. Verlage sollten auf keinen Fall denselben Fehler machen wie vor 20 Jahren, als hochwertige Inhalte kostenfrei ins Internet gestellt wurden. Nutzer sind bereit, für Inhalte zu zahlen. Voraussetzung ist neben einer zeitgemäßen Plattform ein nachvollziehbares Preismodell", sagt Philipp Graf Montgelas, Managing Director von Readly für Deutschland, Österreich und Schweiz. (red, 20.2.2017)

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