Hitlers rotes Telefon aus dem "Führerbunker" versteigert

20. Februar 2017, 14:40
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US-Auktionshaus hält Identität des Meistbietenden geheim

Washington – Ein nach Kriegsende im Berliner "Führerbunker" gefundenes rotes Telefon aus dem Besitz Adolf Hitlers ist in den USA für rund 229.000 Euro (243.000 US-Dollar) versteigert worden. Der Erlös der Auktion am Sonntag entsprach den Erwartungen des Auktionshauses Alexander Historical Auctions im US-Bundesstaat Maryland: Der Schätzwert des Telefons lag bei 200.000 bis 300.000 US-Dollar.

foto: apa/afp/alexander historical auctions

Über die Identität des Käufers wollte das Auktionshaus keine Angaben machen, auch die Nationalität des Meistbietenden blieb geheim. An der Versteigerung konnten Interessenten aus aller Welt per Telefon teilnehmen.

Über den roten Apparat hatte Hitler in den beiden letzten Kriegsjahren die meisten seiner Befehle erteilt. In das transportable Siemens-Telefon sind Hitlers Name sowie ein Hakenkreuz mit Reichsadler eingraviert. Nach Hitlers Suizid wurde das Telefon im Berliner Führerbunker gefunden, russische Offiziere übergaben es einem britischen Soldaten. Der vererbte es schließlich seinem Sohn. (APA, 20.2.2017)

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