Shia LaBeoufs Livestream gegen Trump abgeschaltet und wiederauferstanden

    19. Februar 2017, 14:01
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    Museum of the Moving Image hatte den Stream nach Zwischenfällen am 10. Februar unterbrochen

    Vier Jahre will Schauspieler und Aktivist Shia LaBeouf einen Livestream aufrechterhalten, mit dem gegen US-Präsident Donald Trump protestiert werden soll. Der erste Versuch scheiterte – das Museum of the Moving Image schaltete den Livestream am 10. Februar ab. Nun hat das Projekt ein neues zu Hause gefunden.

    "He will not divide us"

    Der Livestream wurde am 18. Februar im El Rey Theater in Albuquerque, New Mexico neu gestartet. Mit dem Projekt fordert LaBeouf gemeinsam mit Nastja Säde Rönkkö und Luke Turner Bürger auf, die Worte "He will not divide us" in die Kamera zu sprechen. Der Spruch soll zum Mantra des Widerstands gegen Präsident Trump werden.

    Allerdings fanden sich vor der Kamera schnell Trump-Befürworter und Neonazis ein, die den Stream zweckentfremdeten. Das Museum sagte in einer Stellungnahme zu "The Verge", dass die Installation eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit dargestellt habe und es zu mehreren Zwischenfällen gekommen sei.

    Bei einem so einem Zwischenfall war auch LaBeouf selbst Ende Jänner festgenommen worden. Er soll einen Trump-Unterstützer angegriffen haben. Die Aktivisten werfen dem Museum vor, sich dem politischen Druck gebeugt zu haben. (red, 19.2.2017)

    • Shia LaBeouf vor dem Museum of the Moving Image, das den Livestream abgebrochen hat.
      foto: apa/afp/timothy a. clary

      Shia LaBeouf vor dem Museum of the Moving Image, das den Livestream abgebrochen hat.

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