Ohne erfrorene Zehen: Mount Everest in VR besteigen

16. Februar 2017, 13:15
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"Everest VR" lässt Nutzer den Berg selbst besteigen

Dank Virtual Reality können Menschen Orte besuchen, an die sie sonst nie gelangen würden. Der Mount Everest ist zwar nicht so weit aus der Welt wie etwa der Mond, aber für viele dennoch nicht erreichbar. Muss man auch nicht, denn dank "Everest VR" kann man den Berg zumindest virtuell erleben.

Virtueller Aufstieg

Das Programm wurde für Oculus Rift und HTC Vive veröffentlicht. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Reykjavík, dem isländischen VR-Studio Sólfar und der Visual-Effects-Firma RVX. Bei "Everest VR" sieht der Nutzer nicht nur einfach 360-Grad-Videos oder Fotos, sondern kann den berüchtigten Berg mit den Oculus Touch-Controllers auch virtuell besteigen.

solfarstudios

Nutzer können unter anderem das Basislager, den Khumbu-Eisfall, den Hillary Step oder den Gipfel selbst erreichen. Ein Kommentator führt durch die Missionen, die "Mashable" als "überraschend realistisch beschreibt". Wer nicht selbst klettern will, kann sich zwischen den Stationen auch teleportieren lassen. In diesem "God Mode" können Nutzer die Größe der Ansicht selbst wählen.

"Everst VR" ist um 14,99 Dollar über Oculus Home und über Steam für die HTC Vive erhältlich. (red, 16.2.2017)

  • Mit "Everest VR" kann man den berüchtigten Mount Everest virtuell erklimmen.
    foto: sólfar studios

    Mit "Everest VR" kann man den berüchtigten Mount Everest virtuell erklimmen.

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