Tiger Woods wegen Rückenproblemen nicht bei Pressekonferenz

16. Februar 2017, 12:13
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Ärzte rieten dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten, lieber "in der Horizontalen zu bleiben"

Pacific Palisades (Kalifornien) – Die physischen Kräfte von Golf-Superstar Tiger Woods reichen derzeit nicht einmal für eine Pressekonferenz. Der unter starken Rückenproblemen leidende US-Amerikaner musste am Mittwoch auf eine Fragestunde beim Turnier im Riviera Country Club verzichten. Zuvor hatte der 14-fache Major-Sieger in Pacific Palisades seine Teilnahme am PGA-Event im Westen von Los Angeles abgesagt.

Woods' Agent Mark Steinberg erklärte, dass die Ärzte dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten wegen der Rückenschmerzen geraten hätten, lieber "in der Horizontalen zu bleiben". Der Zeitpunkt eines neuen Comebacks des 41-Jährigen ist weiter offen. Von einer "ausgedehnten Pause" könne aber nicht die Rede sein, sagte Steinberg. Woods' Ziel sei es, alles zu beruhigen, die Behandlungen fortzuführen und dann wieder in die Lage zu kommen, Bälle zu schlagen.

Woods war vor zwei Wochen beim Turnier in Dubai bereits nach der ersten Runde mit Schmerzen ausgestiegen. Wegen der Rückenprobleme und mehreren Operationen hatte der 79-fache Sieger auf der US-Tour zwischen August 2015 und Dezember 2016 überhaupt keinen Wettkampf bestritten.

Das Turnier seiner Stiftung im Riviera Country Club ist eine Art Heimspiel für Woods. Vor 25 Jahren hatte er dort als 16-Jähriger zum ersten Mal auf der US-Profi-Tour abgeschlagen. Der Kalifornier wuchs im nur 65 Kilometer entfernten Cypress auf. (APA/dpa, 15.2.2017)

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