Ermittlungen gegen Fillon gehen weiter

16. Februar 2017, 11:18
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Pariser Finanzstaatsanwaltschaft geht Vorwurf der Scheinbeschäftigung nach

Paris – Die Ermittlungen gegen den französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon wegen Scheinbeschäftigung seiner Frau werden fortgesetzt. Die Finanzstaatsanwaltschaft teilte am Donnerstag in Paris mit, der Fall werde weiter untersucht. "Die zahlreichen zusammengetragenen Elemente erlauben es derzeit nicht, den Vorgang zu stoppen", erklärten die Ermittler bei der Übergabe des Polizeiberichts.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit dem 25. Jänner vorläufig gegen den konservativen Politiker. Nach Berichten der satirischen Investigativzeitung "Le Canard Enchaine" wurde Fillons Ehefrau jahrelang als parlamentarische Mitarbeiterin bezahlt. Es fehlen jedoch Belege, dass sie auch tatsächlich arbeitete. In dem Fall geht es nach Angaben Fillons um Steuergelder in Höhe von rund 680.000 Euro nach Abzug der Sozialbeiträge. (APA, 16.2.2017)

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