Do & Co mit deutlich weniger Gewinn

16. Februar 2017, 09:59
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Der Caterer kann beim Umsatz nach neun Monaten dank der Fußball-EM zulegen

Wien – Der börsennotierte Caterer Do & Co hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2016/17 zwar mehr Umsatz als in der Vergleichsperiode des Vorjahres gemacht, aber damit deutlich weniger Gewinn eingefahren. Die Versorgung rund um die Fußball-Europameisterschaft im Sommer 2016 hat maßgeblich zum Umsatzwachstum beigetragen. Im Airline-Catering gab es Rückgänge. Hotels waren leicht positiv.

Abwertung

Der Umsatz sei trotz negativer Währungseffekte vor allem der Türkischen Lira und des britischen Pfunds gestiegen. Die gesamten negativen Währungseffekte hätten 32 Mio. Euro betragen, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens vom Donnerstag. Wobei im Konzerngefüge das Airline-Catering mit einem Umsatzrückgang von 5,6 Mio. Euro etwas an Gewicht verlor, aber weiter fast zwei Drittel (64,7 Prozent) des Umsatzes brachte. Das Event Catering legte dank Fußball-EM um 30 Prozent auf 130 Mio. Euro zu und macht nun fast gleich viel Umsatz wie der Bereich Hotels und Gastronomie mit jeweils etwas mehr als 17,5 Prozent des Umsatzes.

Der Umsatz des Konzerns stieg in den drei Monaten im Jahresvergleich um 3,7 Prozent auf 737,1 Mio. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) legte ebenfalls um 3,7 Prozent auf 47 Mio. Euro zu. Das Konzernergebnis ging hingegen um 12,8 Prozent von 24,19 auf 21,09 Mio. Euro zurück. Die EBIT-Marge blieb unverändert bei 6,4 Prozent, die Zahl der Mitarbeiter stieg von 9.775 auf 9.888.

Das Unternehmen sieht sich "auch für herausfordernde Marktbedingungen sehr gut aufgestellt und erwartet auch in Zukunft gute Entwicklungsmöglichkeiten", heißt es zum Ausblick. (APA, 16.2.2017)

  • Der Umsatz von Do & Co stieg trotz negativer Währungseffekte.
    foto: apa/hans-klaus techt

    Der Umsatz von Do & Co stieg trotz negativer Währungseffekte.

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