350 Millionen statt 4,83 Milliarden: Verizon soll Yahoo-Dienste deutlich günstiger bekommen

15. Februar 2017, 18:53
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Insider rechnen mit nur 250 bis 350 Millionen Dollar aufgrund des wirtschaftlichen Schadens durch Cyberattacken

Nach den beiden bespiellosen Cyberattacken auf Yahoo kann Verizon einem Insider zufolge mit einem erheblichen Preisnachlass für das Kerngeschäft des Internetpioniers rechnen. Verizon stehe kurz davor, eine überarbeitete Vereinbarung abzuschließen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Mittwoch Reuters.

Zwischen 250 und 350 Millionen Dollar

Diese sehe vor, dass der US-Telekomkonzern für die Yahoo-E-Mail-, Such- und Messengerdienste und den Bereich Online-Werbung zwischen 250 und 350 Millionen Dollar weniger auf den Tisch legen müsse als die ursprünglich vereinbarten 4,83 Milliarden Dollar. Noch in dieser Woche könne das Geschäft bekanntgegeben werden, sagte der Insider. Ein Verizon-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Yahoo war zunächst nicht erreichbar.

Verizon hatte wegen des durch die Cyberattacken entstandenen wirtschaftlichen Schadens seit längerem versucht, die Bedingungen für den Zukauf anzupassen. Ein Insider sagte, Verizon und Yahoo würden sich die Belastungen teilen, die durch potenzielle Klagen im Zusammenhang mit den Datenklau-Aktionen anfallen könnten. Mehr als eine Milliarde Yahoo-Nutzer waren betroffen. (Reuters, 15.2.2017)

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    foto: reuters/lucas jackson
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