Toshiba will Verkauf der Chip-Sparte neu starten

    15. Februar 2017, 17:26
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    Verkauf dürfte laut Medienbericht nicht mehr im Ende März ablaufenden Geschäftsjahr über die Bühne gehen.

    Der japanische Industriekonzern Toshiba startet einem Medienbericht zufolge einen neuen Anlauf zum Verkauf von Teilen seiner Speicherchip-Sparte. Dies dürfte den Deal verzögern, meldete die Nachrichtenagentur Jiji am Mittwoch.

    Offerte geringer als erwartet

    Demnach würde ein Verkauf wohl nicht mehr im Ende März ablaufenden Geschäftsjahr über die Bühne gehen. Toshiba könne dann die Einnahmen auch nicht mehr in diesem Zeitraum verbuchen. Bislang sollte ein Anteil von rund 20 Prozent versilbert werden. Die bisherig eingegangenen Offerten waren laut Jiji geringer als erwartet. Am Dienstag bezeichnete Toshiba-Chef Satoshi Tsunakawa nun auch eine vollständige Veräußerung der Sparte als Option.

    Der Konzern leidet unter Problemen seiner angeschlagenen US-Atomkraftwerk-Sparte, die zu milliardenschweren Abschreibungen führen. Dies zehrt am Eigenkapital. Toshiba erwartet nun für das ablaufende Geschäftsjahr einen Nettoverlust von umgerechnet 3,2 Milliarden Euro.

    Zweitgrößter Hersteller von NAND-Halbleitern

    Die Chip-Sparte ist nach Samsung Electronics der weltweit zweitgrößte Hersteller von NAND-Halbleitern, die vor allem in USB-Sticks, SD-Karten und MP3-Playern zum Einsatz kommen. Toshiba stellt auch Laptops, Industrieanlagen, Aufzüge und Waschmaschinen her. (Reuters, 15.2.2017)

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    Toshiba

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