Gucci darf keine Modeschau auf Akropolis veranstalten

15. Februar 2017, 11:18
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Beschluss des Zentralen Archäologischen Rats

Athen – Die Akropolis darf als Weltkulturerbe nicht für eine Modeschau genutzt werden. Dies hat der Zentrale Archäologische Rat Griechenlands beschlossen. Vorangegangen war ein Antrag des italienischen Mode-Unternehmens Gucci, eine Modeschau neben dem Parthenon, dem wichtigsten Gebäude der Akropolis, am 1. Juni zu veranstalten.

"Der besondere kulturelle Charakter der Akropolis-Monumente ist nicht vereinbar mit diesem Event. Es handelt sich um einmalige Monumente, die Symbole des Weltkulturerbes sind", erklärte der Archäologische Rat, berichtete das Staatsradio am Mittwoch. Der Beschluss war am Vorabend gefasst worden. "Ich bin voll und ganz mit dem Beschluss einverstanden", erklärte die griechischen Kulturministerin Lydia Koniordou im griechischen Fernsehen (ERT).

Nach Informationen der griechischen Presse soll Gucci den Griechen für diese einmalige Modeschau zwei Millionen Euro angeboten haben. Eingeladen werden sollten etwa 300 Mode-Experten und -Journalisten sowie zahlreiche international bekannte Schauspieler. Die Modeschau sollte weltweit ausgestrahlt werden, berichteten griechische Medien. (apa, 15.2.2017)

  • Modenschau im Herbst 2016 in Mailand
    foto: apa/afp/guiseppe cacace

    Modenschau im Herbst 2016 in Mailand

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