WHO: Gelbfieber-Epidemie im Kongo zu Ende

15. Februar 2017, 10:02
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Bereits seit sechs Monaten wurden keine neuen Erkrankungen mehr bestätigt

Dank einer Impfkampagne ist die Gelbfieber-Epidemie im Kongo zu Ende. Es sei eine der bisher "größten und schwierigsten" Gelbfieber-Epidemien gewesen, erklärte nun Matshidiso Moeti, der Afrika-Direktor der Weltgesundheitsorganisation WHO. Es habe nun seit sechs Monaten keine neuen bestätigten Erkrankungen mehr gegeben.

Im südlichen Nachbarland Angola war die Epidemie bereits kurz vor Weihnachten für beendet erklärt worden. In den beiden Ländern wurden in weniger als einem Jahr mehr als 30 Millionen Menschen geimpft, um eine Verbreitung der Epidemie zu verhindern.

Tausende Fälle

Die Epidemie, die Ende 2015 in Angola ausbrach, hat zu 965 von einem Labor bestätigten Fällen von Gelbfieber geführt, sowie Tausenden weiteren Erkrankungen, die nicht im Labor geprüft wurden.

Gelbfieber verursacht meist Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, kann aber auch tödlich enden. Übertragen wird es von Aedes-Stechmücken, die zum Beispiel auch Zika verbreiten. (APA, 15.2.2017)

  • Die Mücke Aedes aegypti kann etwa Gelbfieber, Zika und das Denguefieber übertragen.
    foto: public domain

    Die Mücke Aedes aegypti kann etwa Gelbfieber, Zika und das Denguefieber übertragen.

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