Kommunizieren Außerirdische mit Neutrinos?

Ansichtssache26. Februar 2017, 20:16
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illustr.: mark witton, university of portsmouth

Gewaltiger Jäger der Lüfte

Entdeckt wurden seine Überreste bereits 1978 im Hațeg-Becken im Nordwesten Rumäniens, doch zunächst interpretierte man die Gebeine als theropoden Dinosaurier. Erst 20 Jahre später erkannten Paläontologen, dass es sich bei den Knochen um einen gewaltigen Flugsaurier handeln musste: Hatzegopteryx thambema erreichte zu Lebzeiten eine Flügelspannweite von bis zu 12 Metern und dürfte über 200 Kilogramm gewogen haben. Damit zählt das Tier mit einem etwa drei Meter langen Schädel zu den größten flugfähigen Geschöpfen überhaupt. Nun haben Forscher um Mark Witton von der University of Portsmouth vor kurzem erst entdeckte neue Hatzegopteryx-Funde untersucht und frühere Ergebnisse bestätigt: Der riesige Flugsaurier war in jenen Regionen, die heute Osteuropa sind, vor 72 bis 66 Millionen Jahren wohl der dominante Räuber seiner Ära. Dafür sprechen insbesondere sein kurzer kräftiger Hals und seine große Muskelmasse. "Seine Proportionen und seine starke Knochenstruktur unterscheiden ihn von allen anderen bekannten Flugsauriern aus seiner Verwandtschaft und machten Hatzegopteryx zu einem äußerst gefährlichen Beutegreifer", schreiben Witton und sein Team im Fachjournal "PeerJ".

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