Neue DNA-Analysen geben Hinweise auf "Glatzen-Gene" – Ältere britische Mütter haben klügere Kinder

15. Februar 2017, 07:00
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Neue DNA-Analysen geben Hinweise auf Glatzen-Gene

Edinburgh – Ob ein Mann in frühen Jahren sein Haupthaar verliert oder nicht, liegt zu einem Gutteil in den Genen. Doch welche das sind, ist alles andere als klar. Eine neue Studie im Fachblatt "PLoS Genetics", für die genetische Informationen von 52.000 Männern ausgewertet wurden, macht die Sache nun auch nicht einfacher, sondern eher komplizierter: Das Team um Saskia Hagenaars und David Hill identifizierte nämlich gleich 287 Genregionen, die mit frühzeitiger Glatzenbildung in Zusammenhang stehen dürften.

Volltext der Studie
PLoS Genetics: "Genetic prediction of male pattern baldness"


Ältere britische Mütter haben klügere Kinder

London – Dass Intelligenz auch von der Umwelt (also vor allem Einkommen und Bildung der Eltern) abhängt, belegt eine neue Studie eines britisch-deutschen Forscherteams über die Kinder älterer britischer Mütter eindrucksvoll. Wie die Forscher um Alice Goisis (London School of Economics) im "International Journal of Epidemiology" schreiben, haben Kinder von Müttern, die bei der Geburt älter als 35 Jahre waren, heutzutage höhere geistige Fähigkeiten als Kinder jüngerer Mütter. Vor 40 Jahren war das noch umgekehrt.

Volltext der Studie
International Journal of Epidemiology: "The reversing association between advanced maternal age and child cognitive ability: evidence from three UK birth cohorts"

(tasch, 14.2.2017)


  • Die Glatzenbildung hängt von weit mehr genetischen Regionen ab, als bisher angenommen
    dpa

    Die Glatzenbildung hängt von weit mehr genetischen Regionen ab, als bisher angenommen

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